Progressive Muskelentspannung


Weil es gut tut loszulassen...

Viele von uns kennen das Gefühl ständig unter Strom zu stehen. Wir hetzen von Termin zu Termin. Kaum haben wir etwas von unserer "To Do -Liste" abgearbeitet, kommen zwei neue Punkte dazu. An ein Durchatmen ist kaum zu denken und so geraten wir in einen gefährlichen Teufelskreis und rennen unserem Leben hinterher. Wir sind aber nicht nur mental angespannt. Auch unsere Muskulatur arbeitet durchgehend und steht, kaum spürbar, unter Anspannung. Diese ineffektive Muskelarbeit kostet uns enorm Energie und laugt uns allmählich aus. Halten diese Anspannung über längere Zeit an, schaden wir unserer Gesundheit.

 

Folgen eines chronisch erhöhten Muskeltonus können sein1:

  • Erhöhter Blutdruck
  • Nervensystem leidet
  • Eingeschränkte Atmung
  • Durchblutungsstörungen
  • Störung der Verdauungsorgane
  • Schmerzen aus Fehlhaltungen

Damit man auch im Alltag gezielt entspannen kann, müssen wir lernen und spüren wie sich unser Körper im entspannten und angespannten Zustand anfühlt. Dies erreichen wir zum Beispiel mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson. Durch einfache Übungen fühlt man sich durch alle Körperbereiche durch. So lernen wir, wie sich einzelne Muskelgruppen und letztendlich unser ganzer Körper anfühlt, während er unter Anspannung ist und wie gut es sich anfühlt, wenn wir diese Anspannung loslassen.

 

Körper und Geist bilden eine Einheit². Wenn wir gelernt haben, unseren Körper gezielt zu entspannen können wir uns auch mental entspannen. Wir erlangen ein besseres Körpergefühl, haben mehr Energie und sind im Alltag gelassener.

 

Vorteile der Progressiven Muskelentspannung³:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Verbesserung der Verdauung
  • Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Bluthochdruck
  • Minderung von Angststörungen
  • Schmerzlinderung bei Kopfschmerzen und Migräne
  • Linderung von Beschwerden die durch Fehlhaltung verursacht wurden
  • Steigerung der Konzentration

1,2,3 Vgl. Schwarz, A., Schwarz, A. (2016): "Muskelentspannung nach Jacobson", S.9, 8. Auflage, München, 2016.