AGB

Stand 01.06.2018


§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Beratungsverträge

1. Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Beratungsverträge im Sinne von §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

 

2. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Klient ein Beratungsangebot des Psychologischen Beraters annimmt und sich zum Zwecke der Beratung und / oder Unterstützung an ihn wendet.

 

3. Der Psychologische Berater ist berechtigt eine Beratung ohne Angaben von Gründen abzulehnen. Beide Vertragspartner können einen bestehenden Vertrag jederzeit ohne Angaben von Gründen kündigen. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Dienstleistungen erhalten.

 

§ 2 Inhalt des Beratungsvertrages

1. Der Psychologische Berater erbringt seinen Dienst gegenüber dem Klienten indem er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zur Beratung und/oder Unterstützung des Klienten in die Beratung einbringt bzw. anwendet.

 

2. Der psychologische Berater ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die ihm im Rahmen der Beratung sinnvoll erscheinen und dem mutmaßlichen Willen des Klienten entsprechen, sofern dieser darüber keine Entscheidung trifft. Es können vom psychologischen Berater Methoden angewendet werden, die nicht uneingeschränkt anerkannt oder wissenschaftlich bewiesen sind. Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Im Falle, dass der Klient ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten und/oder unterstützt werden möchte, muss er dies dem Psychologischen Berater gegenüber deutlich erklären.

 

3. Für eine persönliche Beratungsstunde sind 50 Minuten, für eine Erstberatung 90 Minuten veranschlagt. Größere Abweichungen hiervon sind möglich aber unbedingt im Vorfeld zu vereinbaren.

 

4. Die Beratung des Psychologischen Beraters ersetzt keine Untersuchung, Behandlung oder Therapie durch einen Arzt oder Psychotherapeuten. Der Klient ist aufgefordert, sich bei Beschwerden mit Krankheitswert in die Behandlung eines Arztes oder Therapeuten zu begeben.

 

§ 3 Mitwirkung des Klienten

1. Der Klient ist zu einer aktiven Mitwirkung nicht verpflichtet. Eine erfolgsversprechende Beratung ist jedoch nur durch eine aktive Mitwirkung des Klienten möglich. Dies gilt insbesondere für umfassende Auskünfte als Grundlage für eine individuelle Beratung, sowie für Empfehlungen an weiterführende Institutionen, Ärzte oder Psychotherapeuten.

 

§ 4 Honorierung des Psychologischen Beraters

1. Der Psychologische Berater hat für seine Dienste einen Honoraranspruch. Dieser richtet sich, sofern dies nicht anders vereinbart wurde, nach den Sätzen der ausgewiesenen Honorarübersicht.

 

2. Die Honorare sind grundsätzlich im Vorfeld einer Beratung zu entrichten. Die Zahlung erfolgt vorab per Banküberweisung an folgende Bankdaten:

 

Kreissparkasse Heilbronn

IBAN: DE10 6205 0000 0008 1763 69

BIC: HEISDE66XXX

 

Alternativ kann die Zahlung bei Termin auch in Bar entrichtet werden. Termine werden grundsätzlich seitens Berater bestätigt und sind ab diesem Zeitpunkt verbindlich. Mit der Terminbestätigung erhält der Klient eine Rechnung.

 

3. Der Klient ist darüber informiert, dass der Psychologische Berater keine Zulassung für Krankenkassen oder andere Kostenträger hat. Die Honorare sind in Eigenleistung zu tragen.

 

4. Vereinbarte Termine, die vom Klienten nicht wahrgenommen werden können, müssen vom Klienten rechtzeitig, mindestens 2 Werktage vor dem Termin, verlegt oder abgesagt werden. Für die Höhe des fälligen Ausfallhonorars ist der Zeitpunkt der Mitteilung entscheidend. Bei 2 oder mehr als 2 Werktagen fällt kein Ausfallhonorar an. Bei weniger als 2 Werktagen vor dem Termin ist die Hälfte des Honorars als Ausfallhonorar fällig. Beim Absagen eines Termins ist grundsätzlich, unabhängig vom Zeitpunkt der Mitteilung, eine Verwaltungsgebühr von 5,00 € fällig.

 

5. Termine, die Seitens des Beraters abgesagt oder verschoben werden müssen, werden dem Klienten nicht in Rechnung gestellt. In diesem Falle erhält der Klient einen Ersatztermin.

 

§ 5 Vertraulichkeit

1. Die persönlichen Daten des Klienten werden streng vertraulich behandelt und dürfen nur auf ausdrücklichen Wunsch und mit schriftlicher Zustimmung des Klienten an Dritte weitergegeben werden.

 

2. Absatz 1. ist nicht anwendbar, wenn der Berater aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch an sorgeberechtigte Personen, nicht aber für Auskünfte an Familienangehörige, Freunde und Bekannte. Absatz 1. ist ebenfalls nicht anzuwenden, wenn im Zusammenhang mit der Beratung oder Unterstützung persönliche Angriffe gegen den Berater oder seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung entsprechender Daten oder Tatsachen entlasten kann.

 

3. Der Psychologische Berater führt Aufzeichnungen in Form von schriftlichen Dokumentationen über seine Beratungsarbeit. Dem Klienten steht eine Einsicht in diese Dokumentation nicht zu und kann somit auch nicht deren Herausgabe verlangen. Falls der Klient eine Beratungsakte wünscht, kann der Berater diese kostenpflichtig (nach tatsächlichem Zeitaufwand) aus der Dokumentation erstellen.

 

§ 6 Kurse, Seminare, Abendvorträge und ähnliche Veranstaltungen

 

1. Die Anmeldung zu Kursen, Seminaren, Abendvorträge und ähnliche Veranstaltungen sind grundsätzlich über das dafür vorgesehene Formular vorzunehmen unter Angabe des vollständigen Namen, Anschrift und E-Mail Adresse. Diese Daten sind zur korrekten Rechnungserstellung notwendig. Nach Anmeldung erhält der Kursteilnehmer eine Bestätigungsnachricht inklusive Rechnung.

 

2. Der Platz gilt dann als fest vergeben, wenn der Zahlungseingang auf dem angegebenen Konto feststellbar ist.

 

3. Gebuchte Veranstaltungen, die vom Teilnehmer nicht wahrgenommen werden können, müssen vom Teilnehmer rechtzeitig, mindestens 2 Werktage vor der Veranstaltung, abgesagt werden. Für die Höhe des fälligen Ausfallhonorars ist der Zeitpunkt der Mitteilung entscheidend. Bei 2 oder mehr als 2 Werktagen fällt eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 5,00 € an. Der restliche Betrag wird zurück überwiesen. Bei weniger als 2 Werktagen vor dem Termin wird der komplette Betrag einbehalten, es sei denn, ein Teilnehmer kann nachrücken. Sind keine Teilnehmer auf der Warteliste, kann der ursprüngliche Teilnehmer einen Nachrücker vorschlagen.  Beim Absagen eines Termins ist grundsätzlich, unabhängig vom Zeitpunkt der Mitteilung und Möglichkeit eines Ersatzteilnehmers, eine Verwaltungsgebühr von 5,00 € fällig.

 

§ 7 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. des Beratungsvertrages ungültig sein, wird damit die Wirksamkeit des Vertrages insgesamt nicht berührt. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist in diesem Falle in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.